Methodik der Bewertung
So funktioniert die Bewertung
Die Bewertung ordnet Ihre Angaben in acht operative Bereiche ein. Sie zeigt, welche Grundlagen bereits ausreichend beschrieben sind, wo noch Klärungsbedarf besteht, welche Automatisierungsbereiche geprüft werden können und welche Annahmen vor Anbietergesprächen oder internen Investitionsentscheidungen validiert werden sollten.
Was die Bewertung leistet
- Strukturiert betriebliche Angaben
- Erläutert Vorbereitungsthemen und zugrunde liegende Antworten
- Zeigt prüfenswerte Automatisierungsbereiche
- Erstellt Leitfragen und Planungsannahmen
Wie die Ergebnisse einzuordnen sind
- Indikator zum Vorbereitungsgrad
- Bereiche mit weiterem Klärungsbedarf
- Indikative Planungsbandbreiten mit Validierungsbedarf
Was die Ergebnisse nicht darstellen
- Keine technische Freigabe
- Keine Anbieterempfehlung
- Keine garantierte Rendite
- Keine Prognose des Projekterfolgs
Acht Vorbereitungsbereiche
Jeder Bereich trägt zu einem oder mehreren Vorbereitungsergebnissen bei: Indikator zum Vorbereitungsgrad, prüfenswerte Automatisierungsbereiche, Leitfragen oder indikative Business-Case-Annahmen.
Lagerprofil
Standortgröße, Lagerplätze, SKU-Struktur, Auftragszeilen und Betriebsorganisation helfen, Umfang und Komplexität der Vorbereitung einzuordnen.
Personalabhängigkeit
Personalumfang, Schichtstruktur, personalintensive Prozesse und Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung zeigen, wo die Abhängigkeit von manueller Arbeit besonders hoch ist.
Prozessvariabilität
Schwankungen in Spitzenzeiten, Stabilität des Auftragsprofils, Ausnahmefälle und Arbeitsverteilung zeigen, wie vorhersehbar und wiederholbar der Betrieb ist.
Operative Herausforderungen
Produktivität, Laufwege, Transportaufwand, Genauigkeit, Platzrestriktionen und Skalierbarkeitsprobleme helfen, Vorbereitungsschwerpunkte zu erkennen.
System- und Technologiegrundlage
WMS-Stand, Scanner-Abdeckung, bestehende Automatisierung, Systemschnittstellen und Integrationsbedingungen helfen, technische Voraussetzungen und erwartbare Komplexität einzuordnen.
Verlässlichkeit der Datengrundlage
Die Verlässlichkeit von Bestands-, Lagerplatz-, Bewegungs- und Volumendaten beeinflusst die Qualität von Planungsannahmen und die Verlässlichkeit späterer Validierung.
Voraussetzungen für Automatisierung
Die Bewertung gleicht Betriebsbedingungen, aktuelle Prozesse und offene Voraussetzungen mit typischen Rahmenbedingungen verschiedener Automatisierungsbereiche ab.
Einflussfaktoren des Business Case
Personalstruktur, Betriebsvolumen, Schichtmodell, betriebliche Belastungen und ausgewählte Annahmen beeinflussen die indikativen Planungsbandbreiten.
Wie die Ergebnisse entstehen
Indikator zum Vorbereitungsgrad
Fasst zusammen, wie vollständig die wesentlichen Angaben zu Betrieb, Daten, Systemen und Entscheidungsgrundlagen vorliegen. Der Wert hilft, Vorbereitungsthemen zu erkennen, ist jedoch weder eine technische Freigabe noch eine Prognose des Projekterfolgs.
Bestehende Automatisierungsgrundlage
Beschreibt den aktuellen Stand von Systemen, Scanning, Förder- und Automatisierungstechnik sowie Integration. Die Einordnung hilft, Voraussetzungen und Komplexität zu verstehen, entscheidet jedoch nicht über die Umsetzung einer neuen Lösung.
Zu prüfende Automatisierungsbereiche
Die Bewertung gleicht Ihre Angaben mit typischen Rahmenbedingungen verschiedener Automatisierungsbereiche ab. Anschließend werden prüfenswerte Bereiche sowie relevante Voraussetzungen und offene Fragen dargestellt.
Indikative Business-Case-Bandbreiten
Die Bandbreiten werden aus ausgewählten Betriebsangaben und Standardannahmen abgeleitet. Sie dienen als Ausgangspunkt für die Validierung und sind weder Anbieterangebote noch Garantien oder Investitionsempfehlungen. Normal- und Spitzenbetrieb sollten getrennt modelliert werden.
Wichtige Einschränkungen
Die Methodik verwendet strukturierte operative Indikatoren und nachvollziehbare Annahmen. Die Ergebnisse sollten stets anhand tatsächlicher Prozessdaten, standortspezifischer Rahmenbedingungen, Anbieternachweise und interner Anforderungen geprüft werden.
- Indikative Bandbreiten sind keine präzisen Projektkalkulationen.
- Tatsächliche Einsparungen hängen von betrieblichen Details ab, die in der Bewertung nicht vollständig erfasst werden.
- Bauliche Einschränkungen, Mietbedingungen, Sicherheitsanforderungen und bestehende Automatisierungsverträge müssen separat geprüft werden.
- Anbieterangaben und zugesagte Leistungswerte erfordern Nachweise und Validierung.
- Branchenspezifische Anforderungen können im Standardmodell nicht vollständig abgebildet sein.
- Die technische Machbarkeit erfordert eine technische Analyse und standortspezifische Validierung.
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